Muster der Menschheit – Inspirationen zur Mathematik und zum Rechnen

Dezember 31, 2009

Keith Devlin: Pascal, Fermat und die Berechnung des Glücks

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Er war kein gewöhnlicher Spieler. Girolamo Cardano war ein Zocker, der am Spieltisch das von seinem Vater ererbte Vermögen durchbrachte, dann die Möbel und den Schmuck seiner Frau. Er spielte jeden Tag, obschon er besser als jeder andere wusste, dass er auf Dauer nur verlieren konnte. So finden sich in seinem 1524 geschriebenen, aber erst 1663 gedruckten „Buch vom Würfelspiel“ die Gesetze zur Addition und Multiplikation von Wahrscheinlichkeiten. „Der größte Vorteil“, so Cardano, „erwächst aus dem Spiel, das man gar nicht spielt.“

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Dezember 7, 2009

Symmetrische Ordnung

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Gedanken einer Asperger-Autistin über ihr Bedürfnis nach Symmetrie

Seit meiner Kindheit spielt Symmetrie eine wichtige Rolle in meinem Leben.
Sie sorgt zu einem großen Teil sowohl für mein psychisches als auch für mein physisches Gleichgewicht. Schon als Kind war ich fasziniert von symmetrischen Bildern und Figuren. Sie hatten und haben bis heute für mich eine beruhigende Wirkung.


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Dezember 5, 2009

Eine prominente Mathematikerin

Als Winnie Cooper bezauberte Danica McKellar in den 80ern nicht nur Kevin Arnold, sondern auch Millionen Zuschauer. Heute gehört ihre Leidenschaft der Mathematik. Jetzt die Chance, beides zu verknüpfen: mit einem Gastauftritt bei „The Big Bang Theory“.

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Literaturtipp

55 555 Golfbälle

Eine wahre Sisyphusaufgabe steht auch im Zentrum von Jacques Roubauds 2003 erstmals auf Deutsch erschienenem Roman «Der verlorene letzte Ball». Der 1932 geborene Mathematikprofessor zählt zu den unter den Oulipoten öfter anzutreffenden literarisch-mathematischen Doppelbegabungen. Er bezeichnet sich selbst als «Mathematik- und Lyrikkomponisten», wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet (2008 mit dem Grand Prix de littérature de l’Académie française) und gilt als Experte auf dem Gebiet der Artus-Epik, des Sonetts und der japanischen Lyrik. Nicht zuletzt zählt er zu den Pionieren des Go-Spiels in Europa.

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Oktober 11, 2009

Wang Zhenyi (1768 – 1797)

Wang Zhenyi war eine chinesische Mathematikerin, die die Zusammenhänge einer Mondfinsternis erkundete in dem sie kreativ mit einem Modell für die Anordnung von Sonne, Erde und Mond im Raum experimentierte. Sie stellte einen runden Tisch in einen Gartenpavillion, hängte eine Lampe an die Decke und verwendete einen Spiegel, um die Stellung des Mondes zu simulieren.

Eine interessante Frau.

Fortuna und Kalkül. Zwei mathematische Belustigungen

Mathematik ist mehr als nur eine Leidenschaft von Hans Magnus Enzensberger. In einem edition-unseld-Essay ergründet er das Wesen der mathematischen Abstraktion, die auf so verblüffende Weise zur Wirklichkeit passt. Aber tief im Innern der Welt der Zahlen und Funktionen scheint etwas nicht zu stimmen.
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August 16, 2009

Ethno-Mathematik

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Ron Eglash erforscht afrikanische Fraktale. Ein Video-Beitrag zum Thema Ethno-Mathematik.

August 7, 2009

Computergrafik in den Kinderschuhen

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Ein interessanter Artikel mit Links zu Videos

Seitdem jemand die ersten Punkte über einen Computerbildschirm wandern liess träumte man davon eines Tages fotorealistische Animationen erstellen zu können um der Kinowelt und dem Fernsehen, vordringlich aber auch den Simulationen in Forschungseinrichtungen und Miltär neues Leben einzuhauchen. Schon in den Siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts gelang es erste, einfache animierte Computerfilme zu erstellen und sogar Videospiele zu entwickeln, bei denen man aktiv auf die Grafiken Einfluss nehmen konnte.

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Juli 3, 2009

Alfried Krupp-Förderpreis 2009 für die Mathematikerin Kathrin Bringmann

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Professorin Dr. Kathrin Bringmann, Vorstandsmitglied des Mathematischen Instituts der Universität zu Köln, erhält den Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2009.  Der Alfried Krupp-Förderpreis ist mit einer Million Euro, verteilt auf fünf Jahre dotiert und gehört damit zu denn am höchsten dotierten Preisen für Nachwuchsforscher in den Natur- und Ingenieurwissenschaften an deutschen Universitäten.
Der Forschungsschwerpunkt Professor Bringmanns (32), die nach Einschätzung von Fachleuten am Beginn einer großen internationalen Karriere steht, liegt in der Zahlentheorie. Dieses Gebiet der Mathematik befaßt sich ursprünglich mit den Eigenschaften ganzer, positiver Zahlen. Zahlentheoretische Probleme lassen sich zwar häufig einfach formulieren, ihre Lösung erscheint jedoch in vielen Fällen unerreichbar. Dies galt viele Jahrzehnte auch für die sogenannten Mock-Thetafunktionen (oder Schein-Thetafunktion) und ihre Anwendungen. (mehr…)

Juni 30, 2009

Interdisziplinäre Forschung: Armut und Ungleichheit in Entwicklungsländern

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Die Reduzierung von Armut in Entwicklungsländern ist ein zentrales Anliegen der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Millenniums-Entwicklungsziele. Um Ansätze zu entwickeln, wie Armut und Ungleichheit wirksam bekämpft werden können, werden Göttinger Wissenschaftler die Dynamik von Armut und politische Einflussfaktoren analysieren. In ihren statistischen und ökonometrischen Untersuchungen werden Wirtschafts- und Agrarwissenschaftler mit Mathematikern und Statistikern zusammenarbeiten.

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