Muster der Menschheit – Inspirationen zur Mathematik und zum Rechnen

August 14, 2017

Johanna Weber

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematiker — by mathebuch @ 10:47 am
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Über drei Jahrzehnte faszinierte die „Concorde“ die Welt.

Dass das erste zivile Überschallflugzeug der Welt überhaupt abheben konnte, war auch der Mathematikerin Johanna Weber zu verdanken. Die Düsseldorferin gehörte zum Entwicklungsteam des legendären Deltaflüglers.

Juni 1, 2017

Portrait eines Mathematikers

Filed under: Fundstücke,Links,Mathematiker — by mathebuch @ 4:53 am
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Die Lebenswege von Naturwissenschaftlern sind immer wieder spannend.
Hier gibt es ein Portrait des Mathematiker László Székelyhidi von der Universität Leipzig.

Außerdem lernen wir einen mathematischen Körper namens Gömböc kennen:

Der russische Mathematiker Wladimir Igorewitsch Arnold (1937-2010) hatte diesen dreidimensionalen Körper mit jeweils nur einer stabilen und einer labilen Gleichgewichtslage bereits theoretisch berechnet, aber erst 2006 konnten die ungarischen Wissenschaftler Gábor Domokos und Péter Várkonyi einen Gömböc – was sich aus dem Wort Gömb für Kugel ableitet – tatsächlich produzieren

November 25, 2016

Mathematik – Das ist doch keine Kunst

Günter M. Ziegler
Mathematik das ist doch keine Kunst

Bebilderte Mathematik, das ist ein schöner Gedanke.
Sich durch die Geschichte der Mathematik anhand von Bildern hangeln, ist eine wunderbare Idee.

Wie bei einem Adventskalender gehen hier 24 Türchen in Form von Bildern zu den jeweiligen Kapiteln auf.
Es beginnt mit dem Ishango-Knochen, der etwa 22000 Jahre alt ist. Auf ihm sind systematisch Kerbenreihen eingerizt, die zu spannenden Interpretationen einladen. Es geht weiter über Leonardo da Vinci, zu Adam Ries, der 1522 sein berühmtes Rechenbuch veröffentlichte und zur Erfindung des Gleichheitszeichens.
Gauss darf nicht fehlen und eine Zusammenstellung der mathematischen Prominenz, die es international mit ihrem Konterfei auf Geldscheine und Münzen geschafft hat. Wir finden ein Kapitel über fälschlicherweise zugeschriebene Poraits oder die wenigen Fotos von Emmy Noether.
In die 1960er geht es anhand der populärwissenschaftlichen Kinderbuchserie „Was ist was?“ und von dort aus ins Zeitalter der Fuck-you-Kommentare.
Das Salesman-Problem wird angesprochen und Seifenblasenstrukturen. Die Erzählung, wie sich Mathematik und Kunst auf einem Plakat zur DOCUMENTA IX nahekommen, ist sehr interessant.
Das Foto von Grigori Perelman – der die Poincare-und die Geometrisierungs-Vermutung so spektakulär löste – erinnert daran, wie notwendig es ist, die Persönlichkeit von Menschen zu akzeptieren.
Das Mädchen mit dem Taschenrechner mag auch heute noch Mathe und das, das auf der Postkarte „Mathe ist ein Archloch“ ausspricht, mag sie tendenziell heute immer noch nicht.
Wir erfahren, wie sich Formeln patentieren lassen und was es mit Möbiusbändern im Kunstgewerbe auf sich hat.

Mit der E-Book-Ausgabe ist dieses Buchs sehr günstig zu erwerben. Mir gefällt der Mix des Inhalts, der mal in die Tiefe und mal in die Breite geht und ab und an ein seltenes, vergessenes Stück der Mathematikgeschichte ins Rampenlicht stellt.

September 22, 2016

Warum ich Mathe mag

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematiker,Mathematikerin — by mathebuch @ 4:53 pm
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Mathematik in den Mainstream-Medien kommt eher selten vor und falls doch, dann in Zusammenhang mit spektakulären Forschungsergebnissen.

Hier im SPON gibt es ausnahmsweise eine Fotostrecke, da sagen junge Mathematiker innen und Mathematiker, warum sie Mathe mögen.

September 2, 2016

Der soziale Aspekt 

Filed under: Beweise,Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematik,Mathematiker — by mathebuch @ 6:05 pm
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Der soziale Aspekt eines mathematischen Beweises ist nicht zu unterschätzen.
Wer so klug ist, dass ihn niemand versteht, hat ein Problem.

August 2, 2016

Trancending Tradition

Die Wanderausstellung „Trancending Tradition“ richtet den Blick auf jüdische Mathematikerinnen und Mathematiker in der deutschen Wissenschaft. Seit 2006 zieht die Schau durch die Welt und ist nun im Jüdischen Museum Berlin angekommen – ihre bislang letzte Station.

Juli 22, 2016

Primzahlenzwillinge erforschen

Filed under: Beweise,Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematiker — by mathebuch @ 6:56 am
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Die Zeit hat gerade ein schönes Interview mit dem jungen Zahlentheoretiker James Maynard veröffentlicht. James Maynard forscht über Primazahlenzwillinge  und erläutert sehr anschaulich für Laien, was er da so treibt.

 

 

Mai 12, 2016

Die Poesie des Unendlichen

Filed under: Fundstücke,Kunst,Kunterbuntes,Links,Mathematiker — by mathebuch @ 5:09 pm
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Genie ohne Wahnsinn – ein Film über Mathematiker ganz ohne Klischees?

Der Film handelt von der wahren Geschichte einer Beziehung, man könnte sagen: der Liebesbeziehung zwischen zwei Mathematikern, die aus sehr unterschiedlichen Welten stammen. Der etablierte Cambridge-Professor G. H. Hardy (gespielt von Jeremy Irons) erhält im Jahr 1913 einen Brief aus Indien. Darin schickt ihm der junge Srinivasa Ramanujan (Dev Patel, manchen bekannt aus Slumdog Millionaire) eine Reihe mathematischer Theoreme, die er offenbar ohne fremde Hilfe im Selbststudium entwickelt hat, und bittet ihn, ihm bei der Veröffentlichung zu helfen.

Dezember 26, 2015

Mathematische Detektivgeschichten

„Professor Stewarts mathematische Detektivgeschichten“ von Ian Stewart

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Die bunte Sammlung mathematischer Geschichten kommt in der Taschenbuchausgabe zunächst unaufdringlich daher und überrascht dann mit einem wahren Feuerwerk an mathematischen Rätseln, Tricks, Geschichten, Anekdoten und Witzen.
“Damit wir uns recht verstehen: Dabei handelt es sich um mathematische Rätsel. Ihre Lösung verlangt ein Interesse an Mathematik und die Fähigkeit logisch zu denken.” Diese Einschätzung von Ian Stewart im Vorwort teile ich. Aber wer dieses Interesse mitbringt, wird viel Spass und spannende Unterhaltung in diesem Buch finden.
Manche der Rätsel sind sehr schwierig zu knacken, aber dadurch wird deutlich, dass es in der Mathematik auch darum gehen kann, sich einer Lösung über einen langen Zeitraum und viele Teillösungen anzunähern. Kreative Wege finden, Denkgewohnheiten verändern, alte Erkenntnisse in neue Zusammenhänge stellen – so funktioniert die Mathematik abseits der schulischen Pfade.
Das Buch bildet sehr deutlich ab, warum Mathmatik so faszinierend sein kann: Ihre Spannbreite von theoretischen Höhenflügen bis zum Alltagsgebrauch oder den Mustern, die in der Natur vorkommen. Wir begegnen in dieser Sammlung u. a. Rätsel ganz ohne Hinweise, Mathematikern mit seltsamen Namen oder Hühnern als magische Begleiter, besondere mathematische Tage, Gläser- und Tellertänzen, den Flecken der Leoparden und absurder Analysis.

Die Lösungen oder Erläuterungen sind praktisch am Ende des Buches zusammengefasst.

September 14, 2015

Standup Mathematician

Filed under: Fundstücke,Kunst,Kunterbuntes,Links,Mathematik,Mathematiker — by mathebuch @ 8:31 am

Mathematik in lustig ist ja immer so eine Sache. Unbekannt war mir bisher, dass es einen Standup Mathematician gibt.

Matt Parker | Standup Mathematician

Ist auch auf Twitter und Youtube zu finden.

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