Muster der Menschheit – Inspirationen zur Mathematik und zum Rechnen

November 13, 2017

Der Marie Heim-Vögtlin-Preis 2017 geht an die Mathematikerin Mathilde Bouvel

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 7:29 am
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Mathilde Bouvel
Mathilde Bouvel, Forscherin am Institut für Mathematik der Universität Zürich, wird mit dem Marie Heim-Vögtlin-Preis 2017 ausgezeichnet. Die für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Kombinatorik ausgezeichnete Französin ist Mutter von zwei kleinen Kindern. Die Preisverleihung erfolgt am 16. November 2017.

In über zehnjähriger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Kombinatorik hat Mathilde Bouvel einen massgeblichen Beitrag zu diesem mit der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Statistik verbundenen Zweig der Mathematik geleistet. Insbesondere ihre Studien zu Permutationen ohne Wiederholung sind auf grosse Anerkennung gestossen, da sie in so diversen Bereichen wie der Genomforschung, der Informatik und der Statistik Anwendung finden. Die 34-jährige Wissenschaftlerin erhielt von 2014 bis 2016 einen Marie Heim-Vögtlin-Beitrag, nachdem sie ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Laboratoire Bordelais de Recherche en Informatique (LaBRI) aufgegeben hatte, um ihrem Mann nach seiner Ernennung zum Assistenzprofessor an der Universität Zürich zu folgen.
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November 9, 2017

Wie die Natur die Geometrie inspiriert

Filed under: Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 10:01 am
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Wissenschaftsnachwuchspreis des Regierenden Bürgermeisters geht an TU-Wissenschaftlerin Myfanwy Evans

Schrumpelige Haut, die beim Baden entsteht, ist nicht nur ein Naturphänomen, sondern auch aus der Perspektive der Geometrie interessant, als Inspiration für konstruktive Geometrie. Jedenfalls für Dr. Myfanwy Evans. Die 33-jährige Mathematikerin und Physikerin, die an der Technischen Universität Berlin eine interdisziplinäre Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe leitet, wurde am 7. November 2017 von Michael Müller, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin für ihre innovative Forschung mit dem Nachwuchspreis des Berliner Wissenschaftspreises des Regierenden Bürgermeisters ausgezeichnet. Er wird vergeben für innovative Forschungsansätze in einem Berliner Zukunftsfeld mit besonderem Nutzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin und ist mit 10.000 Euro dotiert. In der Jury sitzen die für Wissenschaft und Forschung zuständigen Mitglieder des Senats, der Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie weitere herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Myfanwy Evans ist bereits in jungen Jahren eine international sichtbare Nachwuchswissenschaftlerin mit umfangreichen Kooperationen in vielen Ländern. Sie forscht an der Schnittstelle von Geometrie und Physik, insbesondere an geometrischen Formen in der Natur. Dabei nutzt sie die Natur einerseits als Inspiration für konstruktive Geometrie, und andererseits die Mathematik als Inspiration für die Charakterisierung und die künstliche Replikation der Natur.

Der Präsident der TU Berlin, Prof. Dr. Christian Thomsen, gratulierte der Forscherin und sagte: „Die Verleihung des Nachwuchspreises des Regierenden Bürgermeisters an Myfanwy Evans zeigt nicht nur die außergewöhnliche Expertise, die die Mathematikerin bereits in jungen Jahren zur selbstständigen Forschung als Nachwuchsgruppenleiterin im Emmy-Noether-Programm befähigt. Der Preis für Myfanwy Evans zeichnet ebenso die besonders hohe Qualität aus, mit der in Berlin an mathematischen Herausforderungen geforscht wird. Mit dem MATHEON, das in diesen Tagen sein 15-jähriges Jubiläum begeht, konnten sich die Berliner Universitäten in diesem Feld international herausragend positionieren. Sie bieten mit der gemeinsamen Graduiertenschule, der Berlin Mathematical School eine hervorragende Nachwuchsschmiede an.“
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Oktober 6, 2017

Der Marie Heim-Vögtlin-Preis 2017 geht an die Mathematikerin Mathilde Bouvel

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 8:58 am
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Mathilde Bouvel, Forscherin am Institut für Mathematik der Universität Zürich, wird mit dem Marie Heim-Vögtlin-Preis 2017 ausgezeichnet. Die für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Kombinatorik ausgezeichnete Französin ist Mutter von zwei kleinen Kindern. Die Preisverleihung erfolgt am 16. November 2017.

In über zehnjähriger Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Kombinatorik hat Mathilde Bouvel einen massgeblichen Beitrag zu diesem mit der Wahrscheinlichkeitstheorie und der Statistik verbundenen Zweig der Mathematik geleistet. Insbesondere ihre Studien zu Permutationen ohne Wiederholung sind auf grosse Anerkennung gestossen, da sie in so diversen Bereichen wie der Genomforschung, der Informatik und der Statistik Anwendung finden. Die 34-jährige Wissenschaftlerin erhielt von 2014 bis 2016 einen Marie Heim-Vögtlin-Beitrag, nachdem sie ihre Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Laboratoire Bordelais de Recherche en Informatique (LaBRI) aufgegeben hatte, um ihrem Mann nach seiner Ernennung zum Assistenzprofessor an der Universität Zürich zu folgen.

Renommierte Publikationen

Das Ansehen von Mathilde Bouvel hat im Verlauf der Jahre stetig zugenommen. Ihre Forschungsarbeit, die sich auch mit den enumerativen, analytischen und algorithmischen Aspekten der Kombinatorik befasst, ist eine Inspirationsquelle für andere Mathematikerinnen und Mathematiker. Publikationen über ihre Arbeit wurden in namhaften Fachzeitschriften veröffentlicht; die Liste ihrer Mitautorinnen und Mitautoren ist beeindruckend. Als Organisatorin und Mitglied des Leitungsausschusses der jährlichen internationalen Konferenz „Permutation Patterns“ engagiert sich Mathilde Bouvel auch für den fruchtbaren Austausch und weltweiten Dialog zwischen Mathematikerinnen und Mathematikern. Sie gehört zu den Spitzenforscherinnen auf diesem in rascher Entwicklung begriffenen Gebiet.

Nach dem Ende ihres Mutterschaftsurlaubs im September wird Mathilde Bouvel ihren Preis und das Preisgeld von CHF 25’000 am 16. November an der Universität Zürich entgegennehmen. Die Preisverleihung markiert den Abschluss der Gedenkveranstaltung zum 150. Jahrestag der ersten Verleihung eines Schweizer Doktortitels an eine Frau, die Russin Nadeschda Suslowa.

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergibt seit 25 Jahren Marie Heim-Vögtlin-Beiträge (MHV-Beiträge) an Frauen, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen auszeichnen und aufgrund ihrer familiären Situation ihre Forschungstätigkeit reduziert oder aufgegeben haben. Als Finanzierung von bis zu zweijährigen Forschungsprojekten sollen diese Beiträge die Integration von Doktorandinnen und Postdoktorandinnen in ein akademisches Umfeld fördern und ihnen die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und familiären Verpflichtungen ermöglichen. Mit dem MHV-Preis wird jedes Jahr die hervorragende wissenschaftliche Arbeit und Karriereentwicklung einer Forscherin gewürdigt, die einen MHV-Beitrag erhalten hat.
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Juli 31, 2017

Frauenförderung durch Mentorinnen-Programm

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Mathematikerin — by mathebuch @ 8:43 am
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Mathematik-Studentin sucht Mathematikerin

Elf hessische Hochschulen starten ein Mentoring-Netzwerk mit Unternehmen, um Wissenschaftlerinnen zu fördern. Es gibt schon einige gute Erfahrungen.

Eine tanzende Mathematikerin

Filed under: Fundstücke,Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 8:30 am
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Das Leben als unlösbare Aufgabe

Die Mathematikerin Nermin Salepci entzieht sich im Tanz jeder Berechenbarkeit

Juli 15, 2017

Maryam Mirzakhani ist verstorben

Filed under: Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 11:56 am
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Sie hat 2014 als erste Frau die Fields-Medalle erhalten und ist heute leider an Krebs verstorben.

In Gedenken.

Nachrufe

Künstlerin der Mathematik Süddeutsche

The Guardian 
Terry Tao

Juli 10, 2017

Begabt – Die Gleichung eines Lebens

Filed under: Fundstücke,Kunst,Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 6:19 am
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Filmtipp: Begabt – Die Gleichung eines Lebens
Frank Adler (Chris Evans) lebt gemeinsam mit seiner Nichte Mary (Mckenna Grace), die er anstatt ihrer eigenen Eltern großgezogen hat, in einem kleinen Küstenort in Florida. Mary ist ebenso lebhaft wie intelligent und aufgrund ihrer Leistungen in der Schule, vor allem in Mathematik, vermutet ihre Lehrerin Bonnie (Jenny Slate) schon bald, dass Mary hochbegabt sein könnte. Frank will davon jedoch nichts wissen, sondern möchte Mary ein weitgehend normales Leben abseits von Leistungsdruck und Intelligenztests ermöglichen. Doch als seine eigene Mutter Evelyn (Lindsay Duncan) davon erfährt, ist es mit dem geruhsamen Leben der Patchwork-Familie vorbei, denn Evelyn hat große Pläne für ihre Enkeltochter. Doch Frank beschließt, für das Wohl seiner Nichte zu kämpfen und erhält dabei Unterstützung von Bonnie, die ihrerseits ein Auge auf den attraktiven alleinerziehenden Ersatzvater geworfen hat, sowie von seiner resoluten Vermieterin und Freundin Roberta (Octavia Spencer).

April 10, 2017

Portrait einer Mathematikerin

Filed under: Kunst,Kunterbuntes,Links,Mathematikerin,Zahlentheorie — by mathebuch @ 6:29 am
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Ein schönes Portrait der Mathematikerin Özlem Imamoglu findet sich hier.

Die verborgenen Eigenschaften der Zahlen fesseln Özlem Imamoglu seit ihrer Kindheit. Außerdem engagiert sich die ETH-Professorin, damit mehr Frauen eine Laufbahn in der Mathematik einschlagen.

März 6, 2017

Lego-Set der NASA-Mathematikerinnen

Filed under: Kunterbuntes,Links,Mathematikerin,Uncategorized — by mathebuch @ 10:32 am
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Lego würdigt Nasa-Frauen mit Figuren-Set

Durch den Film oder die Buch-Dokumentation „Higgen-Figures wurden sie uns wieder ins Gedächtnis gerufen, die Afro-amerikanischen Mathematikerinnen, die mitten in den finsteren Zeiten des us-amerikanischen Rassismus an den Berechnungen beim Mondlandungs-Projekt mitarbeiteten.

Hier noch der Twitter-Link zum Video in dem LEGO das neue Set vorstellt.
 

 

Januar 31, 2017

„Hidden Figures“ – Vergessene Geschichte der US-Raumfahrt

Filed under: Kunterbuntes,Links,Mathematikerin — by mathebuch @ 5:50 am
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Es ist ein unbekanntes Kapitel Geschichte: Vor allem Frauen berechneten die Grundlagen für die US-Raumfahrt und ebneten so den Weg für die erste bemannte amerikanische Weltraummission – schwarze Frauen. Nun wird ihnen ein Film gewidmet.

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